Wednesday, February 3, 2010

At General Audience Holy Father speaks of St. Dominic, Founder of the Dominicans


Dear Brothers and Sisters,
Today I wish to speak of the great contribution made by Saint Dominic to the renewal of the Church in the Middle Ages. As a priest of the Spanish diocese of Osma, he was sent on missions throughout Europe, which drew his attention to the need for sound and zealous preachers to bring the Gospel to the people. He was entrusted with the task of refuting the heresy of the Albigensians, who denied the incarnation of Christ, the resurrection of the body and the value of marriage and the sacraments. Embracing a life of poverty, Dominic dedicated himself to the task of preaching the Gospel, and with a band of followers he established the Order of Preachers, also known as Dominican Friars. Adapting the rule of Saint Augustine to the needs of the apostolic life, Dominic placed emphasis on theological study, prayer and community life for his friars. Thus fortified, they would be sent out on missions as itinerant, mendicant preachers. Hence the Dominican motto, contemplata aliis tradere – to hand on to others the fruits of contemplation. One important way in which the Dominicans did this was by promoting the prayer of the rosary, a beautiful means of contemplating, through the eyes of Mary, the truth revealed in the mysteries of the life, death and Resurrection of her son.

Liebe Brüder und Schwestern!
Am vergangenen Mittwoch habe ich über den heiligen Franziskus gesprochen, und heute will ich die Katechese einem seiner Zeitgenossen widmen, der gleichfalls einen wichtigen Beitrag zur Erneuerung der Kirche im 13. Jahrhundert geleistet hat. Es ist der heilige Dominikus, der Gründer des Prediger- oder Dominikanerordens. Wie sein Biograph Jordan von Sachsen berichtet, zeichnete sich dieser Heilige dadurch aus, daß er immer nur mit Gott oder von Gott sprach. Seine Liebe und Verehrung galt Christus, und diese Liebe öffnete ihm das Herz für seine Mitmenschen und für alles, was sie brauchen, besonders für das Heil ihrer Seelen. Dominikus entstammte einer angesehenen kastilianischen Familie und wurde um 1170 in Caleruega geboren. Nach dem Studium an der Domschule in Palencia wurde er mit 25 Jahren Kanoniker am Domstift zu Osma. Auf verschiedenen Reisen mit seinem Bischof begegnete er den Albigensern, einer asketischen Gemeinschaft, die den Ausschweifungen ihrer Zeit, besonders auch des Klerus, ein Leben in Armut und Entsagung gegenüberstellten. Sie beriefen sich dabei allerdings auf ein stark dualistisches Weltbild, nach dem die Materie ganz und gar schlecht war und nur das Geistige zählte. Dominikus setzte dieser Irrlehre die Wahrheit des Evangeliums entgegen, die in der Liebe zu den Mitmenschen konkreten Ausdruck findet. Viele schlossen sich Dominikus an, der in der Nachfolge der Apostel wandernd umherzog und von Almosen lebte. Im eifrigen Studium der Heiligen Schrift sah er die Grundlage für sein Apostolat. Er wollte die Schönheit der Wahrheit, die von Gott kommt, immer neu betrachten und das Betrachtete den Menschen vermitteln. Damit das Apostolat gelingt, baute er zudem auf zwei unverzichtbare Säulen: die tiefe Liebe zur Muttergottes und das Gebet füreinander. Auf diese Weise haben die geistigen Söhne und Töchter des heiligen Dominikus den Glauben in Europa erneuert und ihn als Missionare in die fernsten Länder der Erde gebracht.

RADIO VATICANA: Comunicazione Servizio Documentazione, 2010.

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